Allgemeines zu Radreisen

 

Eine Radreise kann zwar streckenweise anstrengend sein, doch muß man dafür nicht besonders sportlich sein und auch nicht trainieren (wenn es auch empfehlenswert ist, vorher Tages- und Abend-Rundtouren von zuhause aus zu unternehmen). Man sollte sie locker angehen, ohne Leistungsdruck, schließlich ist es Urlaub. Der Weg ist das Ziel. Man erlebt die Landschaft, die sich allmählich verändert, da man mit eigener Muskelkraft schließlich doch erhebliche Entfernungen zurücklegt.

 

Vorbereitung

Es gibt unzählige gute Möglichkeiten für Radreisen und die Routenwahl ist nicht einfach. Zunächst kann man sich mittels eines Atlas überlegen, wo es hingehen könnte (grobe Faustregel: für je 50 Kilometer Luftlinie ein Tag). Oft hängt dies auch stark von verfüg- und bezahlbaren Verbindungen ab (z.B. mit Bahn, Flugzeug oder Fähre). Hat man sich für eine Gegend entschieden, kann man sich den entsprechenden Cyklos-Radreiseführer besorgen und evtl. die ADFC-Informationen lesen. Als nächstes sollte man sich Karten besorgen (je nach Verfügbarkeit, Gegend und Streckenlänge 1:250.000 bis 1:50.000). Dort kann man die geplante Strecke vorher markieren. Hilfreich ist auch, sich über die Lage der Campingplätze oder über andere Übernachtungsmöglichkeiten zu informieren. Es ist jedoch angenehm, sich nicht vorher auf Tagesstrecken festzulegen, sondern erst vor Ort zu schauen, wie weit man fahren möchte und kann. Nun muß noch die Ausrüstung vervollständigt werden und los kann’s gehen.

Ausrüstung                                                         


Hier sollte man darauf achten, daß sie so leicht wie möglich wird. Wir empfehlen folgendes:


Verlauf

Der tatsächliche Verlauf einer Radreise ist eigentlich nicht vorhersehbar und wird immer Überraschungen beinhalten. Ein Tagesablauf könnte aber etwa so aussehen: Früh aufstehen, zusammenpacken, losfahren, am nächsten Bäcker Brot holen, an der nächsten schönen Stelle frühstücken, weiterfahren, bei Sonne eine längere Mittagspause im Schatten einlegen, zwischendurch in einen Supermarkt gehen, noch eine Pause machen, Campingplatz aufsuchen, duschen, kochen, schlafen. Das Essen nimmt, neben dem Fahren, einen wichtigen Teil ein. Man braucht etwas mehr als normalerweise. Zwischendurch kann man Schokoriegel o.ä. essen, morgens und mittags Brot mit Käse, nach dem Supermarktbesuch Obst und abends ein Fertiggericht oder was man sonst so in einem Topf kochen kann und Salat. Wasser kann man sich am Campingplatz auffüllen, manchmal auch zwischendurch (oder neue Flaschen kaufen).

Wenn man genug Geld hat, kann man natürlich auch immer im Restaurant abendessen und im Hotel schlafen. Mit dem Zelt ist man allerdings flexibler und kann gelegentlich auch wild campen.