Eifel-Radtour - 1. Tag

Jünkerath - Gerolstein - Kyllburg - Kordel- Kyllmündung

Tagesstrecke: ca. 100 km

Obwohl es schon Oktober ist und die Temperaturen beginnen herbstlich zu werden, entschließen wir uns dazu, die letzten freien Tage in diesem Jahr mit einer 5-tägigen Fahrradtour durch die Eifel zu verbringen. Kurzerhand packen wir Zelt, Isomatten, Campingkocher und ein paar Klamotten zusammen und schwingen uns auf die Räder.

Heute gehen wir es ruhig an und verlassen Bonn um 9:17 Uhr mit dem Zug in Richtung Euskirchen. Von dort nehmen wir die Bahn nach Jünkerath. Nachdem wir Bonn in dichtem Nebel verlassen habe, empfängt uns Jünkerath mit strahlendem Sonnenschein.

Heute wollen wir dem Kyll-Verlauf südlich folgen. Der Kyll-Radweg führt direkt am Jünkerather Bahnhofsgebäude vorbei. Nach kurzer Zeit haben wir den Ort schon verlassen und radeln durch saftige Eifelwiesen über sanfte Hügel hinweg. Die Aussicht ist atemberaubend schön und schon nach kurzer Zeit scheint der Stress der vergangenen Tage (immerhin hatte Rainer gestern erste eine Dipolmprüfung) verflogen zu sein.

Nach vor dem Mittagessen erreichen wir Gerolstein, das wir uns eigentlich noch ansehen wollten. Leider war der Ort auch schon wieder vorbei bevor wir uns dazu entschließen konnten anzuhalten. Wir folgen also weiter der Kyll und meistern unsere erste heftigere Steigung kurz hinter Kyllburg und an der "Willsecker Schutzhütte" machen wir eine ausführliche Mittagspause.

Unser heutiges Ziel ist der kleine Ort Kordel, etwa 7 km vor der Mündung der Kyll in die Mosel. Leider finden wir auch nach intensivem Suchen keinen Campingplatz, obwohl dieser in unserer Karte verzeichnet ist. Ein alter Mann meint, der Bau eines Campingplatzes sei zwar vor einiger Zeit mal geplant gewesen, aber nie umgesetzt worden. Nach einigem hin und her entscheiden wir uns dazu noch weiterzufahren und in Trier-Ehrang (hier fließt die Kyll in die Mosel) einen Campingplatz zu suchen. Da schon fast halb sieben ist, wird es langsam Zeit, das Zelt aufzubauen. Die Wiesen liegen schon in dichtem Nebel und es dämmert.

Auch in Trier-Ehrang finden wir keinen Campingplatz und entscheiden uns dazu, das Zelt auf einer Wiese direkt neben der Kyll-Mündung aufzuschlagen. In dichtem Nebel bauen wir das Zelt auf und nachdem wir heute fast 100 km gefahren sind, essen wir unsere Butterbrote und den Rest Nudelsalat auf und fallen schnell in einen tiefen Schlaf. Eine Dusche wäre schön gewesen...

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